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Rubrik:
Du & Dein Pferd
Autor:

Diana Zarrouk



Umstellung auf Winterfutter

Veröffentlicht am 10.01.2017 / Zuletzt aktualisiert am 10.01.2017

Die Futterumstellung im Herbst von Gras auf das Winterfutter Heu sollte ebenso sorgfältig und langsam geschehen, wie das Anweiden im Frühjahr.

Viele Pferde, die den ganzen Sommer auf der Koppel verbringen durften, werden so nach und nach heim in den Stall geholt. 

Im Frühjahr wissen viele Pferdebesitzer um die Gefahr der Futterumstellung von Heu auf Gras und weiden ihre Pferde langsam an. Tag für Tag wird die Weidezeit erhöht, damit sich der Darm langsam an das neue Futter gewöhnen kann.

Darmbakterien passen sich immer dem Nahrungsangebot an und vermehren sich daraufhin. Hat das Pferd den ganzen Sommer über nur Gras bekommen, sind seine Darmbakterien auf dieses Futter angepasst. Die Bakterien aber, welche Heu und Stroh zersetzen können, sind nur noch wenig vertreten.

Daher ist es ebenso wichtig, die Rückumstellung auf Heu und Stroh genauso langsam vonstatten gehen zu lassen, wie beim Anweiden im Frühjahr. Solange das Pferd noch auf der Wiede steht, kann man ihm jeden Tag ein wenig mehr Heu dazu anbieten.

Auch bei die Vergabe von Kraftfutter bitte langsam auf die Winterration umstellen! 

von Diana Zarrouk

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Expertenteam

Ralf Döringshoff
  • Besamungstechniker für Pferde
  • Pferdewirtschaftsmeister Zucht+Haltung
  • Trainer Leistungssport (mit Lütke-Westhues-Auszeichnung)
  • Osteopath und Physiotherapeut f. Pferde n. Welter-Böller
Dr. Kathrin Irgang
  • Veterinärmedizin
  • Ernährungsberatung Kleintiere
  • Führt eine Ernährungsberatungspraxis für Pferde, Hunde und Katzen