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Rasseportraits


Die natürliche Schiefe des Pferdes

Die Natürliche Schiefe der Pferde begleitet den Reiter durch die gesamte Ausbildung. Ralf Döringshoff erklärt, warum die Natürliche Schiefe mit dem Blinddarm zusammenhängen kann, wie man ihr unter dem Sattel begegnet und mit Hilfe welcher Übungen man ihr gegenüber treten kann...

Veröffentlicht am 08.01.2017 / Zuletzt aktualisiert am 12.10.2017

Kein anderes Phänomen beschäftigt die Menschen bei ihrer täglichen Arbeit mit dem Pferd so intensiv, kein anderes Thema ist mit so vielen Theorien und Erklärungsversuchen zur Ursache behaftet wie die natürliche Schiefe des Pferdes.
Eine Erklärung von Babara Welter-Böller ist in meinen Augen die Sinnvollste, weil sie alle Phänomene, die uns bei der Entwicklung des Pferdes stören und die der natürlichen Schiefe zugeordnet werden, erklärt.

Barbara Welter-Böller bildet seit 20 Jahren an ihrer Fachschule Pferdetherapeuten aus. Sie gilt als Expertin für die segmentale Bewegungsanalyse und beschäftigt sich intensiv auch mit der Biomechanik der Pferde bis ins kleinste Detail.

Wie bemerken wir die Natürliche Schiefe?

Bevor die Ursache und die Folgewirkungen erläutert werden, sollen kurz die Dinge aufgezählt werden, die in der Branche gerne der natürlichen Schiefe zugeordnet werden:

Auf der linken Hand, besonders in Wendungen, neigen Pferde dazu, den Kopf hoch zu nehmen, „über den Zügel" zu kommen, auf der rechten Hand genau anders, da „tauchen" sie gerne übertrieben nach vorne ab.

Auf dem Zirkel drängen Pferde auf der linken Hand gerne nach außen, auf der rechten Hand nach innen.

Vor allem bei jungen Pferden wird die linke Körperseite als Zwangsseite bezeichnet, die rechte als hohle Seite. Somit ist vor allem die Linksstellung erschwert, das Pferd tritt nicht an den rechten Zügel heran.

Es wird eine ungleiche Gliedmaßenführung der Hinterbeine beschrieben, das linke Hinterbein wird gerade nach vorne geführt, das Rechte etwas in Außenrotation. Der linke Huf wird dann achsengerecht aufgesetzt, der rechte etwas weiter außen und auch in Außenstellung (siehe Foto unten).

Viele Experten beschreiben eine Händigkeit der Pferde, gerne werden Pferde zunächst als „Rechtshänder" bezeichnet.

Oft wechseln einige Phänomene und die „Schokoladenseite", quasi von heute auf morgen auf die andere Seite.

Ursache der Natürlichen Schiefe nach B. Welter-Böller

Die Ursache dieser Phänomene sieht Barbara Welter-Böller bei der ungleichen Gewichtsverteilung im Bauchraum des Pferdes. Diese wird hervorgerufen durch die Lage des Blinddarmes. Dieser liegt auf der rechten Bauchseite des Pferdes, damit hat das Pferd in der rechten Bauchhälfte mehr Gewicht als in der Linken.

Der Blinddarm des Pferdes hat, anders als beim Menschen, eine wichtige Funktion. In ihm werden schwer verdauliche Nahrungsreste mit Hilfe von Bakterien zersetzt. Je nach Größe des Pferdes kann der Blinddarm eine Länge von ca. 1,20m und einen Durchmesser von ca. 30cm erreichen. Dies würde einem Fassungsvermögen von knapp 80-90 Liter entsprechen. Da auf der linken Bauchseite des Pferdes allerdings der große und der kleine Grimmdarm liegen, würde ein Ungleichgewicht von ca. 20kg entstehen (bei einem 600kg Pferd bei physiologisch gefülltem Dickdarm).

Die Hauptgangart des Pferdes ist der Schritt, wo wir als typische Eigenbewegung das Bauchpendel haben. Der Bauch pendelt in der schwunglosen Gangart abwechselnd auf das jeweilige Standbein. Durch die ungleiche Gewichtsverteilung pendelt der Bauch deutlicher nach rechts als nach links. Das ist kein Wille oder Unwille, das ist reine Physik (Massenträgheitsmoment).

Das rechte Hinterbein wird also durch das Bauchpendel nach außen gedrängt, so erklärt sich das obige Bild. Daraus resultieren unterschiedliche Schubvektoren der Hinterbeine. Diese werden im folgenden Bild dargestellt:

Das linke Hinterbein schiebt also den Körperschwerpunkt (roter Kreis) tendenziell Richtung rechtes Ohr des Pferdes, das rechte Hinterbein diesen tendenziell Richtung linke Schulter.

Wir dürften also, wenn wir das Pferd in der Schrittbewegung von vorne anschauen, eine entsprechende Ausgleichbewegung des linken Vorderbeines nach außen sehen. Tun wir aber nicht.

Der Schub des rechten Hinterbeines auf die linke Schultergliedmaße wird in der entsprechenden Brustmuskulatur des Pferdes kompensiert. Die linke Brustmuskulatur arbeitet stärker als die rechte. Die stärkere Brustmuskulatur zieht das Vorderbein etwas zurück. Junge Pferde stehen gerne mit dem linken Vorderbein etwas zurück, damit ist das linke Vorderbein dichter unter dem Körper und stärker mit dem Gewicht belastet als das Rechte.

Bringen wir nun mehr Gewicht auf die Beine, (durch das Reitergewicht), dann wird das Pferd versuchen, eine weitere übermäßige Belastung des linken Vorderbeines zu vermeiden. Zur Entlastung nimmt es Kopf und Hals nach rechts, damit ist es auf der rechten (Hals) Seite hohl, man muss es zwingen, sich nach links zu stellen.

Gewagte These zur Bestätigung

Seit Jahrhunderten werden junge Pferde zur Beurteilung der Kommission vorrangig von der linken Seite gezeigt. Sie sollen dann zum Betrachter hin offen stehen, d.h., die linken Beine sollen weiter auseinander stehen als die rechten. Hat man hier schon geschaut, ob die vorbereitende Arbeit eine Harmonisierung der Brustmuskulatur gebracht hat?

Das ungleiche Bauchpendel hat auch Auswirkungen auf die Lendenwirbelsäule, denn über den Querbauchmuskel wird die Pendelbewegung auf die Lendenwirbelsäule übertragen.

Wir sehen den Pferderumpf von hinten im Querschnitt auf Höhe der Lendenwirbelsäule.

Bei dieser Übertragung durch den Querbauchmuskel pendelt auch die Lendenwirbelsäule, bzw. sie wird um ihre Längsachse gedreht. Dabei ist die Drehung nach rechts deutlicher als nach links. (Man hat sich darauf geeinigt, die Rotationsrichtung von Wirbelkörpern anhand ihrer ventralen Seite –mit x gekennzeichnet- zu beschreiben).

Das Pferd fängt als Fohlen relativ früh an, Gras, Heu und Stroh zu knabbern, füllt sich also seinen Dickdarm und so wird ab dem Alter von gut einem halben Jahr im Schritt die einseitig vermehrte Rotation der Lendenwirbelsäule „geübt"; sagen wir besser, provoziert.

Bleiben wir bei dem obigen Bild und sagen:

Bei der durch das Bauchpendel provozierten einseitig vermehrten Drehung „kippen" die senkrechten Dornfortsätze mehr nach links als nach rechts. Wir nehmen diese Dornfortsätze als „Zeiger", um das nachfolgende Modell zu verstehen.

Das Modell der Lendenwirbelsäule von Ralf Döringshoff

Pferde fühlen sich reiterlich gut an, wenn sie sich um den inneren Schenkel biegen. Diese gefühlte, beobachtete und geforderte Biegung in der gesamten Wirbelsäule geht mit einer Rotation der Wirbelsäule um ihre Längsachse einher.

Die Rotationsrichtung der Wirbelsäule ist abhängig von ihrer Stellung im Raum.

Mit „Stellung im Raum" ist folgendes gemeint:

Wir kennen den aufgewölbten Rücken, diese Situation haben wir beim Vorwärts-Abwärts, in der Dehnungshaltung (jeweils mit fleißig und deutlich unter den Schwerpunkt fußenden Hinterbeinen) oder auch beim Galopp, wenn die Hinterbeine unter den Körper schwingen. Beim aufgewölbten Rücken ist die (Lenden)Wirbelsäule in Beugung (Flexion).

Wir kennen auch den nach unten „weggedrückten" Rücken, wenn das Pferd den Kopf hoch nimmt. Diese Stellung der (Lenden)Wirbelsäule nennen wir Extension.

Der Autor zeigt das Modell in

In welche Richtung die Wirbelsäule rotiert bei der Seitwärtsbiegung, das ist abhängig von der Stellung der Wirbelsäule in Extension oder Flexion.

Rotieren tut vor allem die Lendenwirbelsäule, an ihr sind keine Rippen, sie kann sich etwas freier drehen als die Brustwirbelsäule, an der der Brustkorb hängt.

Bei der Seitneigung (Biegung) nach links verkürzt sich die linke Seite (grüne Pfeile), die rechte Seite wird gedehnt (rote Pfeile). Dabei rotiert die Lendenwirbelsäule bei der Stellung in Flexion in die gleiche Richtung, bei der Stellung in Extension in die Gegenrichtung.

Die gelben Pfeile zeigen die Richtung der Dornfortsätze. Zeigen sie nach rechts, sprechen wir von der Linksrotation, zeigen sie nach links, haben wir eine Rechtsrotation.

Für das folgende Beispiel stellen Sie sich jetzt bitte vor, Sie schauen bei dem Modell von hinten auf das Pferd:

Wir arbeiten linke Hand auf dem Zirkel, das Pferd soll sich nach links biegen. Wir haben schön die Dehnungshaltung erreicht, das Pferd wölbt den Rücken auf. Nun muss beim Durchreiten der Wendung (Zirkel an der offenen Seite über die Mittellinie) die Lendenwirbelsäule deutlich nach links rotieren. Sie könnte aber, provoziert durch das Bauchpendel besser nach rechts rotieren! Das tut das Pferd dann auch, es nimmt den Kopf hoch, bringt damit die Lendenwirbelsäule in die Extension und die Lendenwirbelsäule rotiert bei der gewünschten Linksbiegung in die Rechtsrotation, die, durch das Bauchpendel provoziert, leichter geht.

Ganz wichtig: Es funktioniert bei dem Modell OHNE Gehirn, es ist kein Unwille!

Die natürliche Schiefe heißt so, weil die Natur das Pferd schief gemacht hat. Aber warum?

Die Evolution musste für das Pferd einen Kompromiss finden zwischen dem Anspruch, als Sprinter dem Angreifer zu entkommen und dem Anspruch, als Herdentier in der Gemeinschaft Geborgenheit zu finden und sich hier als Einzeltier (das jagen Raubtiere) zu verstecken. Die Natur hat dem Pferd also eine Kurve eingebaut, das Pferd bewegt sich zwar bei der Flucht zunächst geradeaus, letztendlich dann aber doch in einer großzügigen (Links)Wendung zurück zum Herdenverband. 

Die natürliche Schiefe ist eine Überlebensstrategie, die sollten wir dem Pferd nicht vorwerfen.

Spannend nun zu fragen, warum die Natur den Blinddarm auf die rechte und nicht auf die linke Seite gemacht hat.
Zufall? ; oder gehört das so zum Plan? Eine Idee wäre die Aufgaben der Gehirnhälften zu berücksichtigen.

Zur Frage der Händigkeit:

Das linke Vorderbein wird durch die kräftigere Brustmuskulatur zurückgezogen, ist damit mehr unter dem Körper und mehr Standbein. Das rechte Vorderbein kann besser nach vorne geführt werden, abklären, wo der nächste Schritt hingehen soll. Das passt zu den grundsätzlichen Aufgaben der Gehirnhälften.

Genau wie beim Menschen gilt die rechte Gehirnhälfte als Sitz der Emotionen und innerviert die linke Körperseite. Die linke Gehirnhälfte gilt als Sitz von logischem, analytischem und analysierenden Prozessen, innerviert die rechte Körperseite.

Sicherer Stand, eine Frage der Emotion, rechte Gehirnhälfte, linke Körperseite, also auf dem linken Vorderbein. In welche Richtung den nächsten Schritt, eine Sache der Analyse, linke Gehirnhälfte, rechtes Vorderbein - Passt.

Darum könnte der Blinddarm auf der rechten Seite des Pferdes sein, weil in der Folgekette die Vorderbeine die zu den Gehirnhälften passenden Aufgaben haben.

Der Anspruch des Geraderichtens ist also der Anspruchsvollste. Er betrifft das Gesamtmanagement des Pferdes. Die Reitlehre spricht gerne von einem harmonisieren der Hinterbeine, auch das rechte Hinterbein soll dicht unter den Schwerpunkt, damit es den Körper nach vorne und nicht gegen die linke Schulter schiebt. Aber wir brauchen parallel dazu auch Vorderbeine, die diese Schubkraft gleichmäßig aufnehmen.

Was nützt mir ein Auto mit gleichmäßig antreibenden Hinterrädern, wenn die Vorderachse verzogen ist?

Für den Anspruch des Geraderichtens geht es also von Beginn an darum, die natürliche Mehrbelastung des linken Vorderbeines nicht weiter zu provozieren. Ausgehend von der Vermutung, dass die Mehr- und Überlastung auch schmerzhaft wird, ist die Forderung vom „Erlernen der Linksstellung" mit dem faden Beigeschmack behaftet, dass wir hier Schmerztoleranz fordern.

Die Mehrbelastung wird Regenerationsprozesse erforderlich machen, die nicht bei voller Belastung ausgeführt werden können. So wechselt das Pferd die „Händigkeit".

Dieser Wechsel findet unter „normalen" Trainingsbedingungen jedes halbe Jahr statt. Ein halbes Jahr ist generell der Zeitraum, den der Körper braucht, um die Strukturen des passiven Bewegungsapparates wie Sehnen und Bänder zu regenerieren.

Ein Beleg dafür die Beobachtungen von Martin Grell, der als Pferdedentist diesen Wechsel auch bei den Zahnbehandlungen findet, mal sind die Haken auf er einen Seite mehr, dann, nach einem Jahr auf der anderen. Die Händigkeit hat also großen Einfluss auf die Kiefergelenke, diese dann wieder auf die Hüftgelenke, in denen sich das Hinterbein bewegt.

Für das Geraderichten gilt es also, die Belastungssituationen auf die Sehnen und Bänder so gering zu halten, dass die fälligen natürlichen Regenerationsprozesse von ihrer Dauer her immer kürzerer Intervalle bedürfen. Von 6 Monaten allmählich reduzieren auf 5 auf 4 auf 3 Monate. Bis wir in einen Bereich kommen, wo beide Vorderbeine die gleichmäßige Schubkraft der Hinterbeine auch gleichmäßig aufnehmen, oder besser gesagt, verkraften können.

Wie kriegen wir nun den Anspruch des Geraderichtens in der täglichen Arbeit umgesetzt. Mein Tipp, reiten Sie vorrangig rechte Hand, versuchen Sie, die rechte Bauchmuskulatur kräftiger zu machen, damit der Bauch gleichmäßiger pendelt, dann können auch die Hinterbeine gleichmäßig arbeiten und die Vorderbeine werden gleichmäßig belastet. Das reduziert die Regenerationszeiten. Eine weitere Übung für Fortgeschrittene: Linke Hand, Mittelzirkel, Konterstellung. Diese sollte aber erritten, nicht erzogen sein.

Die Idee: Da wir uns schwer tun, das rechte Hinterbein unter den Körper zu bringen (es wird durch das Bauchpendel vom Körper weggedrängt), bringen wir mit der Konterstellung auf der linken Hand den Körper über das Hinterbein. Dann wechseln wir die Hand und reiten auf dem Mittelzirkel wieder Konterstellung. So dehnen wir die rechte Seite und verbessern die Durchblutungssituation der Muskeln, die sich vermehrt zusammenziehen für die Rechtsbiegung und fragen gleichzeitig das Pferd, wieviel Belastung auf das linke Vorderbein toleriert wird.

Neben dem Vermeiden von einseitigen übermäßigen Belastungssituationen der Vorderbeine ist der Hauptanspruch des Geraderichtens eine Harmonisierung des Bauchpendels. Dann kann man daran arbeiten, die Lendenwirbelsäule auch in eine deutlichere Linksrotation zu bringen. Dieses ist deshalb sehr schwierig, weil die Stellmuskulatur der Wirbelkörper (Mm. Multifidi) sich mit der Dehnungsbereitschaft extrem schwer tut. Diese Stellmuskulatur verbindet die Wirbelkörper untereinander und hält sie in einer Position zueinander, in der der Wirbelkanal die Nerven nicht einengt, was für die Funktion des ganzen Körpers sehr wichtig ist.

In Rot dargestellt der Verlauf der „Stellmuskeln" der einzelnen Wirbelkörper, die natürlich beidseits zu finden sind. Beachten Sie bei den Seitneigungen, wie sehr diese Muskeln sich dehnen lassen müssen. Diese Dehnungsbereitschaft gilt es nach und nach zu erarbeiten.

Im Bild unten der Verlauf der „Stellmuskeln" im Seitenbild dargestellt.

Kleine Anmerkung zur Begriffsklärung: Eine segmentale übermäßige Anspannung dieser Muskeln kann einen oder mehrere Wirbel verdrehen und in dieser Position festhalten. Das wird allgemeinhin als Blockade bezeichnet.

Um mehr Linksrotation der Lendenwirbelsäule zuzulassen müssen sich die Stellmuskeln der Wirbelkörper mehr dehnen lassen. Nun haben Muskeln allgemein Dehnungsrezeptoren, die auf ein übermäßiges Dehnen alarmierend reagieren, um den Riss und damit den Funktionsausfall ihres Muskels zu verhindern (Dehnungsschmerz). Mehr Dehnungsbereitschaft der Muskulatur zu erarbeiten bedeutet also, den Toleranzbereich der Muskelspindeln zu erweitern. Das kann das Pferd in dem Sinn nicht wirklich lernen, also mit dem Gehirn begreifen, wir müssen es nach und nach im Körper erarbeiten und entwickeln. In der Sportlehre nennt man das: Gymnastizieren!

Darum hat das Trainingssystem klassische Reitlehre die Seitengänge entwickelt, die zunächst die Hinterbeine dichter zur Körpermitte bringen sollen und dann, in Stellung und Biegung geritten, die Rotation der Lendenwirbelsäule verstärken und so einen gymnastizierenden Effekt auf die Muskulatur verstärken sollen. Die grundsätzliche Dehnungsbereitschaft der Muskulatur ist dafür aber unbedingt Voraussetzung. Dehnungsbereit ist ein lockerer, aber noch nicht ermüdeter Muskel. Lockere, gut arbeitende Muskulatur, die offenbart sich in der: Losgelassenheit.

Damit soll klar werden:

Nur ein losgelassenes Pferd lässt sich gymnastizieren!

© Ralf Döringshoff

www.gymnastizieren-statt-dressieren.de

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Expertenteam

Ralf Döringshoff
  • Besamungstechniker für Pferde
  • Pferdewirtschaftsmeister Zucht+Haltung
  • Trainer Leistungssport (mit Lütke-Westhues-Auszeichnung)
  • Osteopath und Physiotherapeut f. Pferde n. Welter-Böller
Dr. Kathrin Irgang
  • Veterinärmedizin
  • Ernährungsberatung Kleintiere
  • Führt eine Ernährungsberatungspraxis für Pferde, Hunde und Katzen